Vermittlung

Anton, Garp vom Töllerwald

geb. 20.04.2022, Rüde

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Kontakt:

andrew.scheichl@espr.at


„Wir müssen uns leider von Anton trennen, weil unser Sohn eine starke allergische Reaktion zeigt (Atemnot) und auch medikamentöse Behandlung nicht wirkt bzw. die Möglichkeiten für deren Bandbreite limitiert sind (unser Sohn ist Profisportler).

Anton ist ein neugieriger, aufgeweckter und sehr freundlicher Parson Russell Terrier und wurde am 20.4.2022 geboren. Er war der größte und offenkundig agilste Hund aus dem G-Wurf. Anton hat zwei Seiten: Am Vormittag genießt er nach einer ersten Lösung und seinem Frühstück die Ruhe; schläft entweder in seiner Box, im Bett (inklusive Kuscheleinheit) oder in der Arbeit, zu der er mich jeden Tag begleitet. Er kennt die Kolleginnen, die ihn auch mitunter zum Gassi gehen mitnehmen. Was er (aktuell) nicht so mag ist, wenn jemand ins Büro kommt oder klingelt. Das muss er dann (auch zu Hause) mit entsprechendem Gebell quittieren.

Generell treibt ihn eine große Unruhe, was sicher auch mit seiner Umgebung zusammenhängt. Anton lebt und arbeitet im 1. Wiener Gemeindebezirk, was insofern doof ist, weil er die Stadt nicht sonderlich mag.

Am Nachmittag ist Anton deutlich agiler, fordernd und will beschäftigt werden. Er ist sehr schlau, aber auch äußerst hartnäckig, wenn es darum geht, Dinge so umzusetzen, wie er es will. Anton tut sich - wohl derzeit auch der Entwicklungsphase geschuldet - schwer, sich unterzuordnen, weswegen eine klare und auch strenge Linie bei Anton unerlässlich ist. Dass das wirkt, zeigt sich daran, dass er schon sehr gut an der Leine gehen kann (das ist aber auch abhängig von der Person). Anton ist selbstverständlich durchgeimpft (inkl. Tollwut) und wird regelmäßig beim Tierarzt durchgecheckt (er ist aber robust). Autofahren funktioniert in seiner Box sehr gut. Anton schläft durch, läuft beim Joggen und beim Radfahren (mit entsprechender Fahrrad-Leine) ganz gut mit.

Anton wird ausschließlich nass gefüttert (ARAS), kam zu uns allerdings als Allesfresser und frisst auch heute noch Trockenfutter, wenn es erforderlich ist (unterwegs). Beim Fressen ist er einfach, was derzeit aber auch daran liegen mag, dass er aufgrund seiner Unruhe einen hohen Grundverbrauch hat und kaum etwas auf den Rippen bleibt.

Wir suchen nicht irgendeinen Platz für Anton. Wir suchen jemanden, der im Idealfall Terrier-Erfahrung und entsprechend viel Zeit hat und bestenfalls nicht in der Stadt wohnt bzw. nicht im dicht verbauten Teil einer Stadt. Anton zieht die Blicke auf sich (auf der Straße werden wir pro Gassigehen mindestens dreimal auf den Hund angesprochen, weil „er so süß“ ist), was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass er kein Schoßhund ist. Kinder werden ihn lieben und haben wollen, Anton braucht aber einen Erwachsenen, der ihn führt und der hauptsächlich verantwortlich ist (er tut sich - vorsichtig ausgedrückt - schwer, Kinder als Rudelführer zu akzeptieren)

Bei aller Klarheit über die Notwendigkeit der Entscheidung sind wir unendlich traurig, dass Anton nach so kurzer Zeit (er ist seit 25.6.2022 bei uns) wieder gehen muss. Wir werden daher die erforderliche Geduld bei der Vergabe aufbringen, weil wir uns auch in der Weitergabe unserer Verantwortung bewusst sind.“